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Beitrag der LAG Autonomer Frauenhäuser NRW e.V. zum Thema: Gesamtstrategie für Deutschland: Schutz für alle betroffenen! Nachhaltig und bedarfsgerecht!

März 2026

Beitrag der LAG Autonomer Frauenhäuser NRW e.V. zum Thema: Gesamtstrategie
für Deutschland: Schutz für alle betroffenen! Nachhaltig und bedarfsgerecht!

Beispiel Frau A. wird von ihrem Mann vor den beiden gemeinsamen Kindern mehrfach misshandelt, es kommt zum Polizeieinsatz. Da Frau A. in der eigenen Kommune
auch laut Polizei zu gefährdet ist, wird sie von Jugendamt und Polizei aufgefordert, sich und die Kinder in Sicherheit zu bringen. Hilfe erhält sie dabei nicht. Sie flieht in ein Frauenhaus in
einem anderen Bundesland. Das Geld für die Fahrkarten leiht sie sich von einer Nachbarin. Zu Beginn ihres Aufenthalts müssen die Kinder umgeschult werden, auch in dieser Situation erhält sie nur
die Unterstützung des Frauenhauses, der Wechsel in ein anderes Bundesland gestaltet sich kompliziert. Der Vater beantragt das Sorgerecht für die Kinder für sich und wendet sich an Jugendamt und
das Familiengericht. Frau A. muss in der Folge mit den Kindern zahlreiche sicherheitsgefährdende Termine wahrnehmen, um sich vor Gericht zu erklären und so geht es die nächsten Jahre weiter. Zur
Ruhe kommen Mutter und Kinder nicht.

→ Wie können solche Szenarien vermieden werden, die zurzeit die Normalität vieler Betroffener widerspiegeln?  Wie kann ein guter langfristiger Schutz
für Betroffene erreicht werden? Dringend erforderlich ist eine bundesweite Gesamtstrategie, deren Bausteine im Folgenden angerissen werden.

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